Anwendung Nasendusche

Tipps zum Nasespülen

Ebenso wie man sich täglich die Zähne putzt, sollte man in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr oder Belastung auch regelmäßig die Nase spülen. Was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie hier.

Wozu überhaupt Nasenspülung?

Ebenso wie man sich täglich die Zähne putzt, sollte man in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr oder Belastung auch regelmäßig die Nase spülen:

  • Zur Nasenpflege, bei trockener Nase,
  • als Vorbeugung von Erkältungserkrankungen, bei verstopfter Nase,
  • als schnelle Hilfe bei Allergien wie z.B. Heuschnupfen bzw. Pollenallergie oder
  • um die Nase von den täglichen Belastungen wie Staub und Schmutz zu befreien.

Woher kommt das Nasespülen eigentlich?

Das Nasespülen an sich ist als ein Hausmittel gegen Schnupfen bekannt und es hat eine lange Tradition. Im Yoga beispielsweise wird es als „Jala Neti“ bezeichnet und gilt als eine von verschiedenen Methoden, um den Körper zu reinigen. Eine rituelle Übung ist dabei das Hochziehen von Wasser oder einer Salzlösung in der hohlen Hand oder mithilfe eines Neti-Kännchens. Ist man kein Verfechter dieser Art der Anwendung, gibt es alternativ die unterschiedlichsten Geräte zum Nasespülen.

Welche Nasendusche brauche ich?

Es gibt Nasenduschen in Form von Kännchen, Eimern oder auch Elefanten... Manche haben einen festen Stand, andere eine separate Befestigung. Das Nasenansatzstück ist teilweise fest, teilweise auch beweglich. Einige haben einen Deckel und ggf. die Möglichkeit der Druckregulierung – und es gibt sie in allen Farben. Doch die Optik ist es nicht allein – das Spülgerät muss einwandfrei arbeiten. Spült es gründlich? Lässt es sich gut füllen und ist es leicht zu handhaben? Diese Fragen sollte man klären, bevor man sich seine persönliche Nasendusche zulegt. Hilfe bei der Entscheidung bietet z.B. Stiftung Warentest. Ein Test mit 10 Nasenduschen aus 01/2014 zeigt, welche Nasenduschen gut sind und erklärt, welche Regeln beim Spülen zu beachten sind.

Ein Testsieger: Die Emser® Nasendusche Nasanita®

Für gut befunden wurde zum Beispiel die Emser Nasendusche Nasanita.

Im Januar 2014 hat die Stiftung Warentest ihr Testergebnis zu insgesamt 10 Nasenduschen veröffentlicht. Nur vier der zehn geprüften Nasenduschen haben gut abgeschnitten, darunter auf dem ersten Platz die Emser Nasendusche Nasanita (Testnote 2,1; zusammen mit einem anderen Modell).

Fünf Fachleute und zehn Nutzer testeten die Handhabung von der Spülung bis zur Reinigung und bewerteten auch die Gebrauchsinformationen sowie die zugehörigen Salze. Die Ergebnisse bewegen sich zwischen „gut“ und „ausreichend“. Die Emser Nasendusche Nasanita hat in der allgemeinen Handhabung durchweg positiv abgeschnitten. Sie ist leicht zu befüllen und das Spülen der Nase funktioniert gut. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der Spüldruckregulierung: Drückt man die Wände der Emser Nasendusche Nasanita leicht zusammen, steigt die Spüllösung bis zum Nasendach und erreicht auch die oberen Nasenmuscheln. Die Bedienung der Nasendusche ist insgesamt sehr anwenderfreundlich. Zudem ist der Spülbehälter einfach zu reinigen. Auch die gute Verständlichkeit der Gebrauchsinformation konnte punkten. Neben den ausführlichen Testergebnissen finden sich im Heft 1/2014 der Stiftung Warentest Tipps zur Anwendung von Nasenduschen und zur optimalen Spüllösung.

Womit Nase spülen?

Am wichtigsten ist natürlich, womit man spült: Angenehm für die Nase und medizinisch sinnvoll ist das Spülen mit einer isotonen Salzlösung. Das bedeutet, in der Spüllösung sind genauso viele Elektrolyte enthalten wie in unseren Körperflüssigkeiten. Eine niedrigere (hypotone) oder deutlich höhere (hypertone) Konzentration kann die Nasenschleimhaut schädigen und in der Nase brennen. Solche Lösungen sollte man nicht verwenden. Aus diesem Grund raten wir auch vom Spülen mit reinem Wasser ab.

Mit dem Nasenspülsystem von Emser ist die richtige – isotone – Konzentration immer gewährleistet, weil die Portionsbeutel exakt auf die Füllmenge der Nasendusche abgestimmt sind:

  • Emser Salz 2,95 g auf 250 ml Wasser = isoton
  • Emser Nasenspülsalz 2,5 g auf 250 ml Wasser = isoton

Emser Salz® oder Emser® Nasenspülsalz?

  • Emser Salz® besteht zu 100% aus dem Wirkstoff Natürliches Emser Salz, welches durch schonendes Eindampfen des Emser Thermalwassers gewonnen wird. Natürliches Emser Salz enthält über 30 Mineralstoffe und Spurenelemente und ist charakterisiert durch einen hohen Gehalt an Hydrogencarbonat, einem auch im Körper vorkommenden Mineral. Dadurch können saure Stoffwechselprodukte, die ja bei Entzündungen vorliegen, abgepuffert bzw. neutralisiert werden. Außerdem hat es eine aktiv schleimlösende Wirkung.

    Aus diesen Gründen empfiehlt sich die Anwendung von Emser Salz in allen Fällen von akutem oder chronischem Schnupfen oder Nasennebenhöhlenentzündungen. Auch nach Nasennebenhöhlenoperationen hat es sich als begleitende Behandlungsmaßnahme bewährt, weil es den Heilungsprozess beschleunigt.
  • Emser Nasenspülsalz® ist eine Mineralsalzmischung, die Natürliches Emser Salz, Natriumhydrogencarbonat, Natriumchlorid und Kaliumsulfat enthält. In Bezug auf die Hauptbestandteile ist die Mineralstoffkomposition an die physiologischen Bedingungen im Körper (also an die Ionenkonzentration des Nasensekretes) angelehnt. Emser Nasenspülsalz® wird vorwiegend zur mechanischen Reinigung der Nase (z.B. bei erhöhter Staubbelastung) eingesetzt oder auch im Rahmen von Nasenspültherapien bei Heuschnupfen.

Kann man auch Speisesalz zur Nasenspülung nehmen?

Die Spülung mit Speisesalzlösung hätte den Vorteil der ständigen Verfügbarkeit und des niedrigen Preises, aber man sollte bedenken, dass Speisesalz schlecht dosiert werden kann (Thema Isotonie!). Außerdem sind meist für die Nase unerwünschte Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Fließregulierungsmittel enthalten. Zur Spülung sollte also mindestens Kochsalz in pharmazeutischer Qualität, besser noch ein spezielles Nasenspülsalz verwendet werden.

Wie oft Nase spülen?

Wie oft man seine Nase spült, hängt davon ab, weshalb man spült:

  • Zur Prophylaxe empfehlen wir Nasenspülungen mit Emser Nasenspülsalz mindestens 1- bis 2-mal pro Woche bis hin zur täglichen mehrmaligen Anwendung. Regelmäßige Nasenspülungen können davor schützen, sich allzu rasch mit Schnupfenviren anzustecken; auch können Sekret, Schmutzpartikel und weitere Keime aus der Nase gespült werden und die Nasenschleimhaut feucht und gesund erhalten werden.
  • Bei akuter Pollenallergie empfiehlt es sich, am Abend die Nase zu spülen um sie von Pollen etc. zu reinigen. Auch Haare waschen hilft, ebenso der Tipp, die Kleidung des Tages nicht im Schlafzimmer abzulegen, sondern in einem anderen Raum. Als probates Mittel gegen Heuschnupfen hat sich vor allem eine Nasenspülung mit Emser Nasenspülsalz bewährt. Damit lassen sich die Symptome einer Pollenallergie verringern.
  • Bei Hausstauballergie ist es hingegen ratsam, morgens die Nasendusche mit Emser Nasenspülsalz anzuwenden, da oft die Bettwaren das Problem verursachen. Tagsüber kann man je nach Bedarf zusätzlich die Nase spülen.
  • Ist die Nase zu, z.B. durch einen Schnupfen, ist Emser Salz zum Nasespülen das Mittel der Wahl, denn es löst aktiv den Schleim, lässt die Nasenschleimhaut abschwellen und heilt die wunde Nase. Um den Schnupfen schnell loszuwerden, empfehlen sich Nasenspülungen mit Emser Salz 1- bis 3-mal täglich.

Was tun gegen Schnupfen?

Nasenspülungen mit der Emser® Nasendusche Nasanita® sollten bei Schnupfen 1- bis 3 mal täglich mit Emser Salz durchgeführt werden. In besonders schweren Fällen können auch häufigere Nasenspülungen sinnvoll sein.

Gerade bei einem lästigen Schnupfen mit verstopfter Nase kann dann regelmäßiges Spülen im wahrsten Sinne sehr befreiend wirken, weil sich der Schleim besser löst und weggespült wird. Klappt es nicht auf Anhieb, kann man auch das verstopfte Nasenloch zunächst „anspülen“ und nach ein paar  Minuten einen erneuten Versuch starten. Oft haben sich dann vorhandene Krusten oder zäher Schleim schon etwas gelöst und die Spülung kann besser durchlaufen.

Was passiert, wenn man zu oft die Nase spült?

Das kommt darauf an, womit man spült – wenn man immer eine isotone Salzlösung nimmt, kann man eigentlich nicht zu oft spülen, denn eine isotone Lösung ist physiologisch und entspricht dem körpereigenen Elektrolytegehalt.

Spült man hingegen regelmäßig mit einer hypertonen Salzlösung, kann dies dazu führen, dass die Nasenschleimhaut immer trockener (und damit auch wieder anfälliger) wird. Die Begründung liegt im osmotischen Austausch und ist ganz einfach zu erklären:

Hypoton – isoton – hyperton?

Unsere eigenen Zellen enthalten eine bestimmte Konzentration von Mineralien und Salzen. Wird eine Flüssigkeit durch die Nase gespült, enthält auch sie verschiedene Inhaltsstoffe. Hier versucht der Körper, einen osmotischen Ausgleich herzustellen, so dass ein Gleichgewicht zwischen der körpereigenen und der zugeführten äußeren Lösung entsteht.

Hierfür haben unsere Zellen jedoch hauptsächlich die Möglichkeit, Wasser aufzunehmen oder abzugeben. Wenn also eine hypertone (= stark salzige) Lösung über die Zellen der Nasenschleimhaut gespült wird, geben die Zellen Wasser ab, um die Konzentration in Schleimhaut und Spüllösung auszugleichen. Sie werden also immer „trockener“ – es kann zu Nasenbluten kommen.

Wenn hingegen eine hypotone (= weniger salzige) Lösung von außen kommt, versuchen die Zellen so viel Wasser aufzunehmen, um wiederum die Konzentration in Schleimhaut und Spüllösung auszugleichen – dadurch schwillt die Schleimhaut sprunghaft an und es brennt in der Nase, weil dabei Zellen platzen. Siehe dazu auch „Infos zum Wirkstoff“.

Mit dem Nasenspülsystem von Emser ist die Herstellung einer isotonen Lösung gewährleistet, da die Salzmenge in einem Beutel jeweils auf die Füllmenge des Spülbehälters angepasst ist.

Anwendung der Emser® Nasendusche Nasanita®