Isotonie

Salz ist nicht gleich Salz bei der Nasenspülung

Brennpunkt Badezimmer:
Beim falschen Salz versteht die Nase keinen Spaß

Wenn Staub, Pollen oder Viren der Nasenschleimhaut das Leben schwer machen, kommt sie zum Einsatz – die Nasenspülung. Sie hat sich bewährt: Nase spülen befreit die gereizte Nasenschleimhaut von Staubpartikeln und Krankheitserregern, befeuchtet ausgetrocknete Schleimhäute und bietet so Schutz vor Erkältungen. Aber: Soll das Nasenduschen zu einem angenehmen Erlebnis werden, kommt es auf die die richtige Wahl des Salzes an, denn Speisesalz bzw. Kochsalz ist nicht gleich Nasenspülsalz!

Der Emser-Salzvergleich: Zusammensetzung und Wirkweise

Das Emser® Nasenspülsalz ist eine Mineralsalzmischung mit einer ausgewogenen Mischung aus 5% Natürlichem Emser Salz und den Inhaltsstoffen Natrium-, Hydrogencarbonat-, Kalium-, Sulfat- und Chlorid-Ionen, die der Mineralstoffzusammensetzung des Nasensekrets nachempfunden ist. Dieses remineralisierende, die Nase beruhigende Spülsalz kommt insbesondere bei der Pflege und Reinigung der Nasenschleimhaut sowie bei Allergien zum Einsatz.

Der Emser-Salzvergleich: Zusammensetzung und Wirkweise

Emser Salz® hingegen besteht zu 100 % aus Natürlichem Emser Salz mit seinen über 30 Mineralstoffen und Spurenelementen. Dank seiner schleimlösenden, abschwellenden und heilungsbeschleunigenden Wirkung wird es bei akuten und chronischen Erkrankungen der oberen Atemwege sowie nach operativen Eingriffen der Nasennebenhöhlen eingesetzt.

Beide Salze können auch während der Schwangerschaft und Stillzeit bedenkenlos angewendet werden.

Was unterscheidet Emser Salz® und Emser® Nasenspülsalz von üblichen Salzlösungen?

Welches ist das richtige Salz für eine gute Nasenspülung?

Auf die richtige Konzentration der Spüllösung kommt es an!

Bei einem guten Nasenspülsalz spielt die Konzentration und Zusammensetzung des enthaltenen Salzes eine wichtige Rolle. Man unterscheidet zwischen drei Arten von Spüllösungen:

  • Hypotone Salzlösungen: Sie enthalten weniger Mineralstoffe als unsere Körperflüssigkeiten, was Brennen und Schmerzen verursachen kann.
  • Hypertone Salzlösungen verfügen über einen höheren Mineralstoffgehalt als unsere Körperflüssigkeiten, der der Nasenschleimhaut Wasser entzieht und sie langfristig austrocknen kann
  • Isotone Salzlösungen sind der Mineralstoffkonzentration des gesunden Nasensekrets angepasst. Um diese Konzentration zu erhalten, muss eine exakt dosierte Salzmenge in einer bestimmten Menge Wasser aufgelöst werden.

Die Wirkung von Nasenspülungen ist abhängig von ihrer Konzentration

Die hypertone Spüllösung verfügt über mehr osmotisch aktive Teilchen als die Körperflüssigkeit, die die Zellen dazu anregen, Flüssigkeit abzugeben. Folge: Die Nasenschleimhautzellen können austrocknen.

Die ideale Konzentration für eine Spüllösung. Der Mineralstoffgehalt der Schleimhautzellen und der Nasenspüllösung sind bei einer isotonen Spüllösung im Gleichgewicht.

Eine hypotone Spüllösung verfügt über einen geringeren Anteil osmotisch aktiver Teilchen als die Schleimhautzellen. Folge: Wasser dringt in die Nasenschleimhaut ein und lässt sie anschwellen.

Als besonders angenehm für die Nase wird das Spülen mit einer isotonen Salzlösung empfunden. Das bedeutet, in der Spüllösung sind genauso viele Elektrolyte enthalten wie in unseren Körperflüssigkeiten. Diese Zusammensetzung sorgt dafür, dass es beim Nasespülen nicht brennt und die Schleimhäute nicht zusätzlich belastet werden. Eine niedrigere (hypotone) oder deutlich höhere (hypertone) Konzentration kann die Nasenschleimhaut dagegen schädigen und in der Nase brennen. Solche Lösungen sollten nicht verwendet werden. Auch das Spülen mit reinem Wasser oder ungenau dosierten selbst angerührten Lösungen aus Speisesalz ist aus diesem Grund nicht ratsam. Isotone Nasenspülungen sind sanft und gut verträglich.

Do’s and Don’ts für’s richtige Nasenspülen

Dosierung. Für die Emser® Nasendusche mit einem Füllvolumen von 250 ml gibt es einzeln verpackte, exakt abgewogene Portionsbeutel der Emser Salze. Das ist nicht nur praktisch, sondern in Verbindung mit der genauen Wassermenge des Füllvolumens wichtig für die Herstellung einer Nasenspüllösung, die der Salzkonzentration unserer Nasenschleimhaut entspricht.

Hygiene. Die Spüllösung sollte immer für den direkten Gebrauch angemischt werden. Um Infektionen oder erneute Infektionen zu vermeiden, sollte auf die Hygiene geachtet werden, das bedeutet: Hände waschen, Nasendusche nach Gebrauch vollständig leeren und gut mit heißem / heissem Wasser ausspülen.

Sterilität. Die Emser Nasendusche kann in ihre Einzelteile zerlegt, ausgekocht oder in der Spülmaschine gereinigt werden. Bei Mukoviszidose oder nach Nasen-OPs ist eine keimfreie Spüllösung besonders wichtig – in diesem Falle sollten Sie Ihren Arzt konsultieren. Dieser wird das für die bestehende Indikation passende Salz empfehlen, oder ggfs. die Nutzung eines Inhalats nahelegen.

Anwendung. Die Empfehlungen, wie oft die Nase mit isotoner Salzlösung gespült werden sollte, sind von Fall zu Fall verschieden. Ohne akute oder chronische Beschwerden der oberen Atemwege besteht oftmals nicht das Bedürfnis, die Nase zu spülen, andererseits gehört es für viele Menschen wie das tägliche Zähneputzen einfach zum Tagesablauf dazu. Während der Erkältungs- oder Heuschnupfensaison können Nasenspülungen auch prophylaktisch ein- oder zweimal pro Woche angewendet werden, bei akuten Erkrankungen auch bis zu dreimal am Tag. Um die Pollenbelastung während der Heuschnupfen-Hochzeit zu reduzieren und allergische Symptome zu verringern, ist es ratsam, die Nase vor dem Schlafengehen zu spülen. Bei einer Hausstauballergie kann die Nasendusche morgens für eine bessere Nasenatmung durchgeführt werden.

Keine Experimente mit Koch- und Speisesalz. Speisesalz ist in jeder Küche vorhanden. Es ist häufig mit Jod, Fluorid und sogenannte Trennmittel oder Rieselhilfen wie Natrium­Ferrocyanid (E 535) versetzt, und daher für die Erstellung einer Nasenspüllösung nicht geeignet. Die beinhalteten Trennmittel sind teilweise nicht wasserlöslich, zudem sind die minimalen Salzmengen für die Erstellung einer isotonen Lösung im Hausgebrauch nicht hinreichend genau dosierbar. Dies kann zu Irritationen der Nasenschleimhaut führen. Die bessere Wahl ist immer, ein isotones – dem Blutsalzgehalt angepasstes – multiminerales Nasenspülsalz zu verwenden. Emser® Nasenspülsalz und Emser® Salz enthalten keine chemischen Zusätze zur Konservierung oder Verbesserung der Fließeigenschaften.

Wir fassen zusammen: Salz ist nicht gleich gutes Nasenspülsalz

Nasenspülungen mit isotonen Salzlösungen sind bestens geeignet, Krankheitserreger, Schmutz- oder Staubpartikel und Pollen aus der Nase zu spülen, sowie Schleim und Borken zu lösen und zu entfernen. Die Nasenschleimhaut wird befeuchtet und der Reinigungs- und Heilungsmechanismus der Schleimhaut unterstützt.

Die Wahl des richtigen Spülsalzes ist einfach: Emser® Nasenspülsalz oder Emser Salz® haben sich in der Anwendung besonders bewährt und unterstützen den Therapieerfolg auf ganz natürliche Weise. Als Emser® Nasenspülsystem mit der Emser® Nasendusche oder im Nachfüllpack sind die praktischen Portionsbeutel nur in Apotheken erhältlich.