Fragen zum Thema Spüllösung

Ja, z.B. gibt es unterschiedliche Salze zum Nasespülen. Bei akutem und chronischem Schnupfen sowie nach Nebenhöhlen-Operationen sollte man mit Emser Salz®-Lösung die Nase spülen, da dieses Arzneimittel aktiv Schleim löst, die Nasenschleimhaut abschwellen lässt und eine heilende Wirkung hat. Der Wirkstoff Natürliches Emser Salz enthält zahlreiche wertvolle Mineralien und Spurenelemente in einzigartiger Ausgewogenheit und Kombination. Die Herkunft aus der Emser Heilquelle bedingt seine natürliche Reinheit. Durch die besondere Zusammensetzung des EMS-Mineralkomplexes ist es außerordentlich gut verträglich und verstärkt die Wirksamkeit einer Nasenspülung.

Emser® Nasenspülsalz eignet sich zur Reinigung und Pflege. Es befeuchtet und reinigt die Nasenschleimhaut und wird zur Nasenspülung bei Heuschnupfen und Hausstauballergie empfohlen. Auch zur Prophylaxe eignet es sich gut, denn wenn man seine Nasenschleimhaut durch regelmäßiges Spülen reinigt und gesund erhält, können Krankheitserreger weniger leicht eindringen und eine Infektion auslösen. Emser® Nasenspülsalz enthält eine Mineralsalzmischung, die an der Zusammensetzung des gesunden Nasensekrets orientiert ist.

Die Emser® Nasendusche Nasanita® und Emser® Nasenspülsalz werden zur gründlichen Spülung der Nasenhaupthöhle eingesetzt. Durch eine Spülung der Nasenhaupthöhle wird die Nasenschleimhaut befeuchtet und die Nasenhöhle gereinigt. Spülungen mit Emser® Nasenspülsalz haben sich besonders bewährt zur Vorbeugung vor Erkältungskrankheiten, bei vermehrter Schleim- und Krustenbildung, bei starker Staub- und Schmutzbelastung, bei starkem Pollenflug und zur intensiven und reizarmen Befeuchtung chronisch trockener Nasenschleimhäute.

Emser Salz® wird zur Behandlung durch Befeuchtung, Reinigung und Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, bei chronischer Entzündung der Nasenschleimhaut und der Nasennebenhöhlen (chronische Rhinosinusitis) und als begleitende Behandlungsmaßnahme zur Beschleunigung des Heilungsprozesses nach Nasennebenhöhlenoperationen angewendet. Durch den EMS-Mineralkomplex wird festsitzender Schleim gelöst und der Entzündungsprozess unterbrochen. Die gereizte Nasenschleimhaut kann abschwellen und heilen. Das geht sowohl in Form von Nasenspülungen mit der Emser® Nasendusche Nasanita® als auch mit Hilfe eines Verneblungsgerätes (Inhalation per Kaltzerstäuber). Welche Form man wählt, hängt vom Beschwerdebild ab (siehe "Nasespülen vs. Inhalieren").

Nasenspülungen sollten grundsätzlich immer mit isotonen Lösungen durchgeführt werden, d.h. mit Lösungen, die in ihrer Konzentration dem Mineralstoffgehalt des Blutes angepasst sind. Sowohl das Emser Salz® als auch das Emser® Nasenspülsalz sind auf das Füllvolumen der Nasendusche abgestimmt und in Beuteln vorportioniert, so dass damit die Herstellung einer isotonen Lösung gewährleistet ist.

Spült man z.B. regelmäßig mit einer zu hohen Menge an Salz (hypertone Lösung), kann dies die Schleimhaut austrocknen. Spült man hingegen mit einer zu geringen Menge Salz (hypoton), brennt und schmerzt dies bei der Anwendung (siehe auch "Kann man auch ohne Salz spülen?").

Davon raten wir ab. Herkömmliches Kochsalz hat lediglich eine befeuchtende Wirkung auf die Nasenschleimhaut. Außerdem ist es nicht vorportioniert und die optimale Menge lässt sich schlecht abmessen. Zudem sind in Haushaltssalz aus dem Küchenschrank meist nicht deklarierte Fließregulierungsmittel zugesetzt, deren Wirkung auf den menschlichen Organismus nicht erforscht ist.

Davon raten wir dringend ab. Das Spülen mit reinem Wasser ist schmerzhaft – und dies ist chemisch ganz einfach zu erklären: Unsere eigenen Zellen in der Nasenschleimhaut enthalten eine bestimmte Konzentration von Mineralien und Salzen. Wird eine Flüssigkeit durch die Nase gespült, enthält auch diese Spüllösung verschiedene Inhaltsstoffe. Hier versucht der Körper, einen osmotischen Ausgleich herzustellen, um ein Konzentrations-Gleichgewicht zwischen der körpereigenen und der zugeführten äußeren Lösung herzustellen. Hierzu haben unsere Zellen jedoch nur die Möglichkeit, Wasser aufzunehmen oder abzugeben. Wenn also reines Wasser (hypoton) von außen kommt, nehmen unsere Zellen in der Nasenschleimhaut Wasser auf, um die Konzentration in Schleimhaut und Wasser auszugleichen– dadurch schwillt die Schleimhaut sprunghaft an und es brennt in der Nase, weil Zellen dabei platzen.

Mit reinen ätherischen Ölen kann man die Nase nicht spülen, denn sie wirken in dieser Menge stark schleimhautreizend. Grundsätzlich lassen sich ätherische Öle nicht in Nasenspüllösungen lösen, da sich Öle nicht in wässrigen Flüssigkeiten lösen. Man benötigt dann zusätzlich einen Lösungsvermittler, dessen Einfluss auf die Nasenschleimhaut nicht sicher beschrieben ist. Aus diesem Grunde empfehlen wir das Spülen mit ätherischen Ölen nicht!

Ja, durch das Spülen mit einer isotonen Lösung wird die Nasenschleimhaut optimal befeuchtet und dadurch einer trockenen Nase vorgebeugt.

Fragen zur Anwendung bei Kindern, Säuglingen und in der Schwangerschaft

Bei Säuglingen und Kleinkindern bis zu 3 Jahren lassen sich am besten Emser® Nasentropfen anwenden. In diesem Alter lassen sich Tropfen meist besser applizieren als ein Spray, da sich im Falle eines einmal „verpatzten“ Sprühstoßes das Kind zu sehr erschrecken kann und möglicherweise weitere Anwendungen total verweigert. Emser® Nasentropfen, die natürlich auch von Jugendlichen und Erwachsenen angewendet werden können, wirken schleimlösend, schleimhautabschwellend und heilend – ganz ohne Chemie.

Für Kinder im Alter zwischen 3 und 12 Jahren gibt es Emser Salz® in Beuteln zu 1,475 g. Das entspricht genau der Hälfte der Menge für Erwachsene (2,95 g), weil auch die Emser® Kindernasendusche nur das halbe Füllvolumen der Nasendusche für Erwachsene fasst, also 125 ml Wasser. Damit ist für Kinder die Herstellung einer isotonen Emser Salz®- Lösung gewährleistet. Die Konzentration des Wirkstoffs ist dann sowohl für Kinder als auch für Erwachsene die gleiche. Ausschlaggebend ist das richtige Mischungsverhältnis zwischen Emser Salz® und Wasser.
Für Kinder gibt es Emser Salz®, aber kein Emser® Nasenspülsalz, da es meist um akute Fälle mit dem Therapiewunsch nach Schleimlösung und Abschwellung geht.

Nasenspülungen mit der Emser® Nasendusche Nasanita® und isotonen Salzlösungen sind für alle Patientengruppen bedenkenlos durchführbar, also auch für Schwangere. Egal, ob Allergie oder Schnupfen, mit den Emser Salzen nutzt man ein unbedenkliches Naturprodukt. Auch die Anwendung von Emser® Nasenspray in der Schwangerschaft ist unbedenklich.

Fragen zur Anwendungshäufigkeit

Nasenspülungen mit der Emser® Nasendusche Nasanita® sollten bei Beschwerden bzw. in akuten Fällen 1- bis 3 mal täglich mit jeweils 250 ml Spüllösung durchgeführt werden. In besonders schweren Fällen können auch häufigere Nasenspülungen sinnvoll sein. Im Rahmen langfristiger Spültherapien (mehrere Monate bzw. Jahre) haben sich je nach individueller Konstitution auch Spülbehandlungen alle 2 bis 3 Tage bewährt.

Zur Prophylaxe empfehlen wir Nasenspülungen mindestens 1- bis 2-mal pro Woche bis hin zur täglichen Anwendung.

Bei akuter Pollenallergie empfiehlt es sich, am Abend die Nase zu spülen um sie von Pollen etc. zu reinigen. Bei Hausstauballergie ist es hingegen ratsam, morgens die Nasendusche anzuwenden, da oft die Bettwaren das Problem verursachen. Tagsüber kann man je nach Bedarf zusätzlich die Nase spülen.

Wenn man regelmäßig mit einer isotonen (= entspricht dem Mineralstoffgehalt des Blutes) Lösung spült, ist eine Reizung der Nasenschleimhaut weitestgehend ausgeschlossen. Emser® garantiert mit seinem Spülsystem eine isotone, daher reizarme Anwendung, da die Salzmenge in den Beuteln optimal auf das Füllvolumen der Spülflasche ausgerichtet ist:

  • 2,5 g Emser® Nasenspülsalz auf 250 ml Wasser (für Erwachsene)
  • 2,95 g Emser Salz® auf 250 ml Wasser (für Erwachsene)
  • 1,475g Emser Salz® auf 125 ml Wasser (Kindernasendusche)

Grundsätzlich können Nasenspülungen mit isotonen Emser Salz®-Lösungen ohne Begrenzung von Häufigkeit und Dauer durchgeführt werden.

Fragen zur Hygiene der Nasendusche

Jedes Familienmitglied sollte aus hygienischen Gründen seine eigene Nasendusche bzw. Kindernasendusche benutzen – Sie teilen sich ja auch nicht die Zahnbürste.

Vor und nach jeder Benutzung sollte die Emser® Nasendusche Nasanita® kurz mit warmem Wasser durchgespült werden. Drehen Sie dazu den Schraubdeckel ab. Jetzt können Sie den Tankbehälter unter fließendem Wasser ausspülen. Nach der Benutzung klappen Sie das Nasenansatzstück nach hinten ein und lassen die Emser® Nasendusche Nasanita® aufrecht zur Endtrocknung stehen. Wichtig: Tankbehälter während der Trocknungsphase nicht mit dem Schraubdeckel verschließen.

Zur intensiven Reinigung können der Tankbehälter und das Nasenansatzstück vom Sockelstück der Emser® Nasendusche Nasanita® getrennt werden. Der Tankbehälter lässt sich leicht vom Sockelstück nach oben abziehen. Das Nasenansatzstück sitzt dagegen relativ fest, sodass dieser Vorgang etwas Kraft erfordert. Hierzu drehen Sie das Nasenansatzstück nach unten und ziehen Sie es aus seiner Verankerung. So zerlegt können alle Bestandteile der Emser® Nasendusche Nasanita® in der Spülmaschine gereinigt werden.

Bitte beachten Sie beim Einstellen der einzelnen Bestandteile in die Spülmaschine, dass sich kein Spülmaschinenwasser darin sammeln kann. Außerdem können die Bestandteile mit kochendem Wasser ausgespült, im Topf mit Wasser ausgekocht oder mit Standardverfahren (121 °C, 20 Minuten im Autoklaven) sterilisiert werden.

Bitte beachten Sie, dass ungenügende Reinigung oder Trocknung zur Verkeimung der Emser® Nasendusche Nasanita® führen kann, die Krankheiten auslösen oder verschlimmern könnte.

Fragen zu möglichen Nebenwirkungen

Gelegentlich kann es zu leichten Reizerscheinungen wie Kribbeln und Brennen in der Nase kommen, selten wurden unmittelbar nach Spülbehandlungen auch Kopfschmerzen beobachtet. Bei Verwendung zu niedrig konzentrierter Salzlösungen (hypoton) kann es zu starken Reizerscheinungen mit Anschwellen der Nasenschleimhaut und Schmerzen kommen. Bei Anwendung zu hoch konzentrierter Salzlösungen (hyperton) kommt es gehäuft zu Nasenbluten. Bei dauerhafter Anwendung zu hoch konzentrierter Salzlösungen kann es zur Austrocknung und Verödung der Nasenschleimhaut bis hin zur sogenannten „Stinknase“ kommen. (siehe auch „Spülen mit Kochsalz" bzw. „Spülen ohne Salz")

Fragen zum Thema Nasespülen oder Inhalieren?

Bei Schnupfen mit starker Schleimbildung ist es sinnvoll, regelmäßig eine Nasenspülung durchzuführen, da man schon aufgrund der Menge der Spüllösung (250 ml bzw. 125 ml für Kinder) mechanisch eine Erleichterung erzielen kann, wenn die Nasenhaupthöhle freigespült wird. Dazu kommt die abschwellende, schleimlösende und heilende Wirkung des Emser Salzes®.

Bei einer nasalen Inhalation mit einem Verneblungsgerät wird dagegen eine kleine Menge isotone Emser Salz®-Lösung (5 ml) in feine Tröpfchen vernebelt, die durch pressluftgetriebene oder Ultraschallinhalationsgeräte bis tief in die Nasennebenhöhlen gelangen. Dort kann sich die Wirkung des Emser Salzes® gezielt entfalten. Inhalationen mit Emser Salz® mittels eines Verneblungsgerätes bieten sich bei chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen an.